Order Management Archives - SPS Commerce Mon, 01 Dec 2025 11:06:37 +0000 de-DE hourly 1 Die 5 größten Herausforderungen bei der Bedarfsprognose in Lieferketten – und wie man sie bewältigt https://www.spscommerce.com/de/blog/5-groessten-herausforderungen-bei-der-nachfrageprognose/ Mon, 01 Dec 2025 11:04:45 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=761052

AUF EINEN BLICK

  • Entdecken Sie wichtige Faktoren, die sich auf die Genauigkeit von Prognosen auswirken.
  • Erfahren Sie, wie Datensilos Probleme bei der Transparenz verursachen.
  • Sehen Sie, wie Automatisierung die Prognosegenauigkeit verbessert.
  • Tauchen Sie ein in technologiegestützte Strategien zur Bedarfsplanung.

Unausgewogene Lagerbestände können für beide Seiten erhebliche Konsequenzen haben: Wenn Sie zu viel auf Lager haben, müssen Sie für Rabatte und Lagerung bezahlen. Wenn Sie zu wenig auf Lager haben, werden Ihre Kunden das Gesuchte woanders finden. Beide Seiten haben ihre eigenen Herausforderungen und Kosten, die jedoch beide darauf zurückzuführen sind, dass die Nachfrage nicht genau vorhergesagt und der Lagerbestand nicht entsprechend angepasst werden kann.

Um Kosten zu optimieren und Verkaufschancen optimal zu nutzen, kombiniert die Nachfrageprognose Vertrieb, Lagerbestand und fortschrittliche Modellierung, sodass 3PLs jederzeit bestimmen können, wie viel Lagerbestand sie vorrätig haben sollten. Häufige Herausforderungen können jedoch die Bestandsprognose erschweren, ungenau oder unzuverlässig machen und zu noch mehr Zeit- und Geldverlusten führen.

Hier werfen wir einen Blick auf fünf der größten Herausforderungen, die einer besseren Nachfrageprognose und -planung in Lieferketten im Wege stehen, und wie Logistikführer diese Probleme durch eine bessere Kontrolle ihrer Daten überwinden.

1. Begrenzte Datenverfügbarkeit

Problem: Unvollständige Daten beeinträchtigen die Genauigkeit
Siloartige Bestandsdaten können zu ungenauen Prognosen führen, da sie ein unvollständiges Bild des Marktes vermitteln. Wenn Sie Ihre Bestandsmengen auf unvollständigen Daten basieren, kann dies zu nachgelagerten Problemen führen, die später nur schwer zu beheben sind – darunter auch einige der anderen Probleme auf dieser Liste. Um den Wert Ihrer Nachfrageprognosen zu steigern, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Bestands- und Verkaufsdaten sauber, zugänglich und zuverlässig sind.

Lösung: Integrieren Sie Daten in eine einheitliche Plattform.
Um einen genaueren Überblick über Ihr Unternehmen und das Kaufverhalten zu erhalten, zentralisieren Sie Ihre Geschäftsdaten auf einer einzigen Plattform, die Ihnen hilft, den Überblick zu behalten. Indem Sie alle wichtigen Daten an einem Ort verfügbar haben, können Sie sich ein vollständigeres Bild vom Markt machen und neue Chancen nutzen, während Sie gleichzeitig die Lagerbestände an Spitzen- und Tiefzeiten der Nachfrage anpassen können.

2. Ungenaue Prognosen

Problem: Führt zu Überbeständen oder Fehlbeständen
Unvollständige Daten führen zu ungenauen Bestandsprognosen, und ungenaue Prognosen können Ihren Gewinn schmälern, indem sie entweder zu Überbeständen oder zu Fehlbeständen führen. Ungenauigkeiten können auch durch manuelle Prozesse, schnelles Wachstum oder Personalwechsel entstehen, aber unabhängig von der Ursache gibt es fortschrittliche Tools, mit denen Unternehmen die Genauigkeit ihrer Prognosen verbessern können.

Lösung: Einsatz fortschrittlicher Modelle mit historischen Daten, maschinellem Lernen und KI
Fortschritte im Bereich des maschinellen Lernens und der KI können Unternehmen dabei helfen, Marktdaten schnell zu bereinigen und anzuwenden, wodurch ein Maß an Genauigkeit erreicht wird, das mit älteren, konventionelleren Methoden nicht zu erreichen ist. Durch die Kombination dieser Innovationen mit verifizierten historischen Geschäftsdaten können Sie komplexe Logik auf Ihre Verkaufsmuster anwenden und so genau für Nachfrageschwankungen in Ihrem gesamten Einzugsgebiet planen.

3. Nachfrageschwankungen

Problem: Plötzliche Veränderungen stören Prognosen
Wenn Produkte beliebt werden oder von einem neueren Angebot in den Schatten gestellt werden, kann es für alle Beteiligten entlang der Lieferkette schwierig sein, Schritt zu halten. Die plötzlichen Veränderungen in der Nachfrage können Ihre Prognosen durcheinanderbringen und zu Rückständen und Lieferengpässen führen. Störungen im Transportwesen und Wetterbedingungen können ebenfalls zu Unterbrechungen entlang der Lieferkette führen, die sich aktuellen Modellen und Planungen entziehen.

Lösung: Nutzen Sie Tools zur Bedarfsermittlung und prädiktive Analysen
Tools zur Bedarfsermittlung und prädiktive Analysen nutzen KI und maschinelles Lernen, um Ihre Daten auszuwerten und Ihnen Erkenntnisse zu liefern, mit denen Sie den Bedarf prognostizieren können. Mit neuen Analysetools können Sie vorausschauend planen und sich auf Marktveränderungen einstellen, bevor diese Sie erreichen.

4. Lange Vorlaufzeiten und Schwankungen bei den Lieferanten

Problem: Schwierige Abstimmung von Angebot und Nachfrage
Es ist zwar schwierig, sich an die Nachfrage der Käufer anzupassen, aber ebenso herausfordernd kann es sein, sich auf lange Vorlaufzeiten der Lieferanten einzustellen. Verlängerte Vorlaufzeiten oder Störungen auf Seiten des Herstellers können zu einem Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führen, sodass Sie entweder zu viel oder zu wenig Produkte im Regal haben.

Lösung: Zusammenarbeit und Kommunikation mit Lieferanten
Eine optimierte Kommunikation zwischen Ihnen und Ihren Lieferanten kann Ihnen dabei helfen, Lücken zu schließen und Einblick in Störungen auf deren Seite zu gewinnen, bevor diese zu einem Problem für Sie werden. Lösungen, die einfachere Kanäle für die Zusammenarbeit bieten, erhöhen die Prognosegenauigkeit, indem sie Sie mit einzelnen Lieferanten in Kontakt halten und es Ihrem Unternehmen ermöglichen, sich sofort auf Herausforderungen einzustellen, die sich möglicherweise auf der anderen Seite der Welt entwickeln.

5. Mangelnde Abstimmung zwischen den Abteilungen

Problem: Schlechte Zusammenarbeit führt zu ungenauen Prognosen
Ein kooperativer Ansatz ist nicht nur für Sie und Ihre externen Partner von entscheidender Bedeutung, sondern auch für die Effektivität Ihrer internen Abteilungen. Die Verwendung von isolierten Abteilungsdaten kann zu ungenauen Prognosen führen, und eine mangelnde Abstimmung von Zielen und Initiativen kann Prognosen unwirksam machen. Lösungen, die alle Beteiligten zusammenbringen, um auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, sollten Priorität haben.

Lösung: Implementierung von Sales and Operations Planning (S&OP)
Konzentrieren Sie sich auf den Geschäftsmanagementprozess, indem Sie Sales and Operations Planning (S&OP) implementieren, das in der Regel in Form einer monatlichen Abstimmung zwischen Marketing, Produktion, Bestandsmanagement und Vertrieb erfolgt. Weisen Sie Führungskräfte zu und legen Sie eine Strategie für Besprechungen, Übergaben und Änderungen am S&OP fest, während Sie die Geschäftsbereiche für eine effektivere Prognose koordinieren.

Die Bestands- und Bedarfsprognosen in Lieferketten sehen für jedes Unternehmen anders aus, aber durch die Anwendung dieser bewährten Best Practices können Sie sicherstellen, dass Ihre Lagerbestände ausgewogen und Ihre Prognosen genau sind.

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Die Grundlagen des Lieferkettenmanagements: Was müssen Sie wissen? https://www.spscommerce.com/de/blog/die-grundlagen-des-lieferkettenmanagements-was-muessen-sie-wissen/ Mon, 15 Sep 2025 09:21:57 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=756412 Das Lieferkettenmanagement (Supply Chain Management, SCM) ist das Rückgrat erfolgreicher Einzelhandels-, Großhandels- und Vertriebsunternehmen. Durch die Umsetzung der richtigen Strategien können Unternehmen ihre Effizienz steigern, Kosten senken und gleichzeitig die Erwartungen ihrer Kunden erfüllen. In diesem Blogbeitrag untersuchen wir die Grundprinzipien des SCM, wichtige Trends, die die Branche prägen, und wie Unternehmen diese Praktiken nutzen können, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Was ist Supply Chain Management?

Supply Chain Management bezeichnet die Überwachung und Koordination aller Aktivitäten, die mit dem Transport von Produkten vom Rohstoff bis zum Endverbraucher verbunden sind. Dazu gehören Planung, Einkauf, Fertigung, Logistik und Vertrieb. Bei SPS Commerce betrachten wir SCM als mehr als nur eine logistische Funktion – es ist ein strategischer Prozess, der die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und ihren Handelspartnern fördert.

Das ultimative Ziel von SCM? Dem Kunden einen Mehrwert bieten. Durch die Rationalisierung der Abläufe können Unternehmen Kosten senken, die Effizienz steigern und reaktionsschnellere und kundenorientiertere Lieferketten schaffen.

Die Grundprinzipien des Lieferkettenmanagements

Um eine erfolgreiche Lieferkette aufzubauen, müssen Unternehmen mehrere grundlegende Prinzipien beherzigen:

1. Management von Angebot und Nachfrage

Eine effektive Lieferkette beginnt mit dem Verständnis und der Vorhersage der Kundenbedürfnisse. Die Nutzung von Daten und Analysen ist der Schlüssel zur Optimierung der Lagerbestände, zur Minimierung von Verschwendung und zur Sicherstellung, dass Produkte bei Bedarf verfügbar sind.

Beispielsweise können prädiktive Analysen Unternehmen dabei helfen, saisonale Nachfrageschwankungen zu antizipieren, Trends zu erkennen und fundierte Entscheidungen über die Lagerauffüllung zu treffen.

2. Effizienz und Geschwindigkeit

Effizienz geht über Kosteneinsparungen hinaus. Es geht darum, Engpässe zu beseitigen, Vorlaufzeiten zu verkürzen und sicherzustellen, dass Produkte schneller und zuverlässiger geliefert werden.

Unternehmen, die Prozessverbesserungen priorisieren – wie die Automatisierung von Arbeitsabläufen oder die Optimierung von Transportwegen – können ihre Lieferzeiten erheblich verkürzen und gleichzeitig die Kosten unter Kontrolle halten.

3. Zusammenarbeit und Transparenz

Starke Beziehungen zu Handelspartnern sind die Grundlage für erfolgreiche Lieferketten. Transparente Kommunikation und Zusammenarbeit ermöglichen es Unternehmen, Erkenntnisse auszutauschen, Herausforderungen proaktiv anzugehen und ihre Ziele aufeinander abzustimmen.

Technologien wie Electronic Data Interchange (EDI) erleichtern den nahtlosen Datenaustausch und reduzieren das Fehlerrisiko, was zu reibungsloseren Transaktionen und stärkeren Partnerschaften führt.

4. Flexibilität und Agilität

In der heutigen, sich schnell verändernden Welt ist Agilität unerlässlich. Eine agile Lieferkette ermöglicht es Unternehmen, sich schnell an Störungen wie Naturkatastrophen, Pandemien oder Veränderungen der Verbraucherpräferenzen anzupassen.

Durch die Umsetzung adaptiver Strategien – wie die Diversifizierung der Lieferanten oder Investitionen in skalierbare Technologien – können Unternehmen angesichts von Unsicherheiten widerstandsfähig bleiben.

Trends und Herausforderungen im SCM

Die Welt des SCM entwickelt sich aufgrund technologischer Fortschritte und sich wandelnder Verbrauchererwartungen ständig weiter. Hier sind einige wichtige Trends, die die Branche prägen:

  • Nachhaltigkeit: Umweltbelange veranlassen Unternehmen dazu, grüne Initiativen zu ergreifen, von umweltfreundlichen Verpackungen bis hin zu Strategien zur CO2-Reduzierung. Nachhaltige Praktiken kommen nicht nur dem Planeten zugute, sondern sprechen auch umweltbewusste Verbraucher an.
  • Risikomanagement: Störungen wie Pandemien, geopolitische Spannungen und Cyber-Bedrohungen haben die Bedeutung eines proaktiven Risikomanagements deutlich gemacht. Unternehmen investieren in Notfallpläne, diversifizieren ihre Lieferanten und nutzen Technologien, um Risiken zu minimieren.
  • Datenorientierte Strategien: Der Aufstieg von Big Data und fortschrittlichen Analysen verändert das SCM. Unternehmen nutzen datengestützte Erkenntnisse, um ihre Abläufe zu optimieren, die Nachfrage vorherzusagen und ihre Entscheidungsfindung zu verbessern.

Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Lieferkette

Supply Chain Management ist mehr als nur der Transport von Waren; es ist ein strategischer Prozess, der den Geschäftserfolg in einem wettbewerbsintensiven Markt vorantreibt. Durch die Umsetzung der Grundlagen des SCM – wie Effizienz, Transparenz und Agilität – und den Einsatz von Technologie können Unternehmen widerstandsfähige und kundenorientierte Lieferketten aufbauen.

Bei SPS Commerce sind wir darauf spezialisiert, Unternehmen durch innovative Lösungen und partnerschaftliche Zusammenarbeit bei der Optimierung ihrer Lieferketten zu unterstützen. Ganz gleich, ob Sie Ihre Abläufe rationalisieren, Ihr Bestandsmanagement verbessern oder nachhaltige Praktiken einführen möchten – wir sind für Sie da.

Sind Sie bereit, Ihre Lieferkette auf die nächste Stufe zu heben? Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr darüber zu erfahren, wie SPS Commerce Ihre Geschäftsziele unterstützen kann.

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Wie Sie die Automatisierung von Bestellungen erreichen – auch wenn Ihre Kunden kein EDI nutzen https://www.spscommerce.com/de/blog/automatisierung-von-bestellungen-ohne-edi/ Wed, 20 Aug 2025 08:05:55 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=754249 Sind Sie frustriert über die Zeit, die Sie mit der manuellen Eingabe von PDF-Bestellungen in Ihr System verschwenden?

Mit einer EDI-Lösung (Electronic Data Interchange) wie SPS Commerce Fulfillment können Sie Dokumente wie Bestellungen, Bestandsaktualisierungen, Versandbenachrichtigungen und Rechnungen elektronisch übermitteln. Dies eliminiert nicht nur zeitaufwändige manuelle Aufgaben und automatisiert Ihre Bestellprozesse, sondern ermöglicht Ihnen auch, mit mehr Handelspartnern in Kontakt zu treten und Ihr Wachstum zu skalieren.

Aber was ist mit Ihren Kunden, die nicht für die Nutzung von EDI eingerichtet sind?

Wenn Sie wie die meisten Lieferanten sind, arbeiten Sie mit einigen Kunden zusammen, die noch auf altmodische Weise bei Ihnen bestellen, mit Papierdokumenten, PDFs und E-Mails.

Die Verwaltung von Bestellungen von Nicht-EDI-Kunden kann einen Rückschritt in die Ineffizienz manueller Arbeitsabläufe bedeuten. Sie haben höhere Betriebskosten, mehr Fehler und zusätzliche Schwierigkeiten, wenn es um die Skalierung und das Wachstum Ihres Unternehmens geht.

Aber das muss nicht so sein.

Die PDF-Auftragsautomatisierung von SPS Commerce ist der Schlüssel zur nahtlosen Verarbeitung Ihrer Nicht-EDI-Aufträge, reduziert den manuellen Aufwand und ermöglicht eine schnellere und genauere Auftragsabwicklung.

Umgang mit Problemen bei Nicht-EDI-Bestellungen

Nachdem Sie die Vorteile einer optimierten EDI-Bestellabwicklung kennengelernt haben, können die Herausforderungen bei der Bearbeitung von Nicht-EDI-Bestellungen noch schmerzhafter erscheinen:

  • Hohe Betriebskosten: Die manuelle Eingabe von Bestellungen in Ihr System kostet Sie Zeit und Ressourcen, was die Kosten in die Höhe treibt und die Effizienz verringert.
  • Fehler und Verzögerungen: Irren ist menschlich – aber die Folgen falsch eingegebener Daten für Ihr Unternehmen können fehlerhafte Bestellungen, versäumte Fristen und unzufriedene Kunden sein.
  • Begrenzte Skalierbarkeit: Je mehr Ihr Unternehmen wächst, desto unhaltbarer wird die manuelle Verarbeitung von PDFs und E-Mail-basierten Bestellungen.

Wenn Sie echte Effizienz in Ihrer Lieferkette erreichen wollen, funktionieren veraltete Arbeitsabläufe einfach nicht mehr.

Umwandlung von Nicht-EDI-Bestellungen durch Automatisierung

Wenn Sie Ihre EDI-Prozesse mit SPS Commerce Fulfillment verwalten, haben Sie bereits Zugriff auf über 200 vorgefertigte Systemintegrationen für ERP-, OMS-, WMS-Lösungen und mehr.

Unsere PDF Order Automation löst mit den vorgefertigten Verbindungen zu Ihrem ERP-System, um Ihre Nicht-EDI-Bestellungen in Ihr EDI-Bestellsystem zu übertragen und zu übersetzen. Die KI-gestützte Zuordnung und Übersetzung integriert Ihre Bestellungen nahtlos in Fulfillment.

Mit der PDF-Bestellautomatisierung können Sie:

Alle Bestellungen mit einem automatisierten Workflow bearbeiten
Fehler reduzieren und die Auftragsabwicklung beschleunigen
Sich auf steigende Bestellmengen vorbereiten
Ihr Team entlasten, damit es sich auf strategische Aktivitäten konzentrieren kann

Als größtes Einzelhandelsnetzwerk mit über 4.000 Einkaufsorganisationen ist SPS einzigartig positioniert, um selbst die komplexesten Bestellkanäle zu automatisieren.

Das Problem der Genauigkeit angehen: OCR versus KI

Wenn Sie bereits Erfahrungen mit den Unzulänglichkeiten von Lösungen gemacht haben, die behaupten, Nicht-EDI-Bestellungen mit optischer Zeichenerkennung (OCR) zu automatisieren, fragen Sie sich vielleicht, wie das funktioniert, oder sind skeptisch, was den Erfolg angeht.

OCR ist eine Lösung, die wie ein Scanner funktioniert. Sie betrachtet ein Dokument wie eine PDF-Datei und versucht, die Buchstaben und Zahlen auf der Seite zu erkennen. Aber hier ist der Haken: OCR versteht nicht, was es liest. Es sieht nur Zeichen. Wenn ein „O“ mit einer „0“ verwechselt werden kann oder ein „I“ wie eine „1“ aussieht, ist das ein großes Problem.

SPS PDF Order Automation ist keine OCR. Unsere Lösung nutzt KI, sodass unser System nicht nur Zeichen liest, sondern tatsächlich die Struktur und Bedeutung der Dokumente versteht.

Dank KI-gestützter Zuordnung lernt unsere Lösung auch, wie die Felder in jedem einzelnen PDF mit den Feldern in Ihrem Bestellsystem abgeglichen werden können.

Diese proprietäre Technologie extrahiert Daten mit 100 %iger Genauigkeit. So wird sichergestellt, dass Ihre PDF-Bestellungen genauso wie EDI-Bestellungen verarbeitet werden, mit derselben Zuverlässigkeit und Präzision.

SPS PDF Order Automation bietet ein Höchstmaß an Genauigkeit und Effizienz und beseitigt die mit älteren OCR-Systemen verbundenen Probleme.

Abwägen des Bedarfs: PDF-Auftragsvolumen

Die PDF-Auftragsautomatisierung mag zwar als naheliegende Lösung für Unternehmen mit hohem Auftragsvolumen erscheinen, ist aber auch für Unternehmen mit geringem Auftragsvolumen von großem Wert.

Manuelle Prozesse für kleinere Aufträge führen nach wie vor zu Ineffizienzen, Fehlern und unnötigen Kosten. Die SPS PDF-Auftragsautomatisierung reduziert diese Belastungen und bietet eine skalierbare Grundlage, mit der Sie jetzt Zeit und Geld sparen und Ihr Unternehmen gleichzeitig auf Wachstum vorbereiten können.

Level up: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt

Die Automatisierung von Nicht-EDI-Bestellungen spart nicht nur Zeit, sondern ist auch ein strategischer Schritt, der Sie darauf vorbereitet, sich in einem wettbewerbsintensiven Markt weiterzuentwickeln. Mit innovativer Automatisierung sind Sie führend und können Kundenanforderungen besser erfüllen, wachsende Bestellmengen bewältigen und kostspielige Fehler vermeiden.

Ganz gleich, ob Sie bereits Fulfillment-Kunde sind oder gerade erst mit der Optimierung Ihrer Lieferkette beginnen – SPS PDF Order Automation ist eine zuverlässige, skalierbare Lösung, die Fehler und Ineffizienzen beseitigt und Ihr Unternehmen für die Zukunft rüstet.

Nicht-EDI-Bestellungen müssen Ihr Geschäft nicht verlangsamen. Durch die Automatisierung dieser Arbeitsabläufe können Sie Bestellungen schneller bearbeiten, Ihre Kosten senken und sich auf Ihre Geschäftsziele konzentrieren.

Sind Sie bereit, manuelle PDF-Bestellungen zu eliminieren? Sprechen Sie mit einem Vertreter, um zu erfahren, wie PDF Order Automation in Ihre Prozesse passt.

 

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Social Commerce verändert den Einzelhandel: Ist Ihre Lieferkette bereit dafür? https://www.spscommerce.com/de/blog/social-commerce-veraendert-den-einzelhandel-ist-ihre-lieferkette-bereit-dafuer/ Mon, 11 Aug 2025 13:26:21 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=752031 Das Einkaufsverhalten der Verbraucher verändert sich rasant. Mit dem Aufkommen des Social Commerce haben sich Plattformen wie Instagram, TikTok und Facebook zu vollwertigen Einkaufskanälen entwickelt. Es geht nicht mehr nur um Einfluss und Inspiration, sondern um sofortige Konversion. Ein Kunde sieht ein Produkt in einem Video, tippt darauf und kauft es, ohne die App zu verlassen.

Diese Veränderung ist gewaltig. Sie setzt aber auch die Lieferkette im Einzelhandel unter neuen Druck.

Was ist Social Commerce?

Social Commerce bezeichnet den direkten Kauf und Verkauf von Produkten über Social-Media-Plattformen. Es verbindet soziale Interaktion mit Online-Shopping und bietet Verbrauchern ein nahtloses Erlebnis von der Produktsuche bis zum Kauf – alles an einem Ort.

Und während es enorme Chancen für Einzelhändler schafft, bringt es auch Komplexität hinter den Kulissen mit sich.

Warum Social Commerce Druck auf die Lieferkette ausübt

Social Commerce erfordert Schnelligkeit, Genauigkeit und ein einheitliches Kundenerlebnis über alle Kanäle hinweg. Hier sind nur einige der damit verbundenen Herausforderungen:

  • Nicht miteinander verbundene Systeme können zu einem schlechten Kundenerlebnis führen. Ohne eine starke Integration zwischen Ihren Verkaufsplattformen und Backend-Systemen können Bestellungen leicht unter den Tisch fallen.
  • Der Lagerbestand muss einheitlich und in Echtzeit verfügbar sein. Wenn Kunden sehen, dass ein Produkt verfügbar ist, muss es auch verfügbar sein, unabhängig davon, wo sie einkaufen.
  • Eine zeitnahe Auftragsabwicklung ist unverzichtbar. Social Commerce wird von Impulskäufen angetrieben. Wenn die Lieferung langsam oder unzuverlässig ist, verwandelt sich dieser Impuls in Enttäuschung.
  • Sie brauchen Partner, auf die Sie sich verlassen können. Ganz gleich, ob Sie mit 3PLs, Herstellern oder Lieferanten zusammenarbeiten – Ihre Handelspartner müssen aufeinander abgestimmt und integriert sein, damit Sie das von Ihren Kunden erwartete Tempo halten können.

Wie SPS Commerce Ihr Wachstum unterstützen kann

Bei SPS Commerce machen wir den modernen Einzelhandel weniger komplex. Unsere Full-Service-EDI- und Systemintegrationslösungen verbinden Ihre Systeme, synchronisieren Bestände und automatisieren die Kommunikation mit Ihren Handelspartnern.

Mehr als 50.000 Abonnementkunden weltweit vertrauen auf uns, um optimierte, skalierbare Lieferketten zu schaffen. Ob Sie eine wachsende Marke oder ein großer Einzelhändler sind, Sie können sich darauf verlassen, dass SPS Ihnen hilft, das richtige Produkt zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu liefern.

Social Commerce verliert nicht an Fahrt. Mit der richtigen Technologie und Lieferkettenstrategie bleiben Sie nicht nur auf dem Laufenden, sondern sind immer einen Schritt voraus.

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EDI für Einsteiger https://www.spscommerce.com/de/blog/edi-voor-beginners/ Mon, 04 Aug 2025 14:00:13 +0000 https://www.spscommerce.com/blog/edi-voor-beginners/ In einer zunehmend digitalen Geschäftswelt wird der elektronische Datenaustausch (EDI) für Unternehmen, die ihre Prozesse rationalisieren und Kosten sparen wollen, immer wichtiger. Aber was genau ist EDI, und wie kann es Ihrem Unternehmen helfen?

Was ist EDI und wie ist er entstanden?

Electronic Data Interchange (EDI) ist eine standardisierte Methode zum Austausch von Geschäftsdokumenten zwischen verschiedenen Unternehmen. Statt Papierdokumente oder E-Mails zu verwenden, ermöglicht EDI den automatischen und sicheren Austausch elektronischer Dokumente wie Bestellungen, Rechnungen und Lieferscheine.

EDI entstand in den 1960er und 1970er Jahren als Möglichkeit für Unternehmen, Daten effizienter auszutauschen. In den ersten Jahren waren es vor allem große Unternehmen und Behörden, die EDI zur Standardisierung und Automatisierung des Datenaustauschs nutzten. Die Entwicklung standardisierter Formate wie ANSI X12 und EDIFACT ermöglichte die breite Einführung von EDI in verschiedenen Branchen, darunter Einzelhandel, Fertigung und Logistik. Im Laufe der Jahre wurde EDI weiterentwickelt und verfeinert, so dass es heute eine zuverlässige und effiziente Methode zur Verwaltung von Geschäftsprozessen und zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Handelspartnern darstellt.

Die Vorteile von EDI

EDI bietet zahlreiche Vorteile für Unternehmen, die Wert auf Effizienz und Genauigkeit legen. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

  • Kosteneinsparungen: Durch EDI entfallen Papierdokumente und die manuelle Dateneingabe. Dies verringert die Gefahr menschlicher Fehler und spart Papier-, Post- und Arbeitskosten. Darüber hinaus können Unternehmen mit EDI von schnelleren Transaktionen und einem verbesserten Cashflow profitieren.
  • Verbesserte Genauigkeit: Die manuelle Dateneingabe ist fehleranfällig. Mit EDI werden diese Fehler durch den automatisierten Datenaustausch eliminiert, was zu einer höheren Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Daten führt.
  • Schnellere Transaktionen: Mit EDI können Unternehmen Informationen schneller und effizienter austauschen. Das bedeutet, dass Aufträge schneller bearbeitet werden können, Rechnungen schneller bezahlt werden können und Versandinformationen sofort verfügbar sind. Dies beschleunigt nicht nur die Geschäftsprozesse, sondern verbessert auch die Kundenzufriedenheit.
  • Bessere Beziehungen zu Handelspartnern: EDI fördert die Zusammenarbeit zwischen Handelspartnern, indem es die Kommunikation rationalisiert und die Transparenz der Lieferkette verbessert. Dies führt zu engeren Beziehungen und einer besseren Koordination zwischen Lieferanten, Händlern und Kunden.
  • Verbesserte Transparenz: EDI bietet einen transparenten Überblick über die Lieferkette und ermöglicht die Nachverfolgung und Statusaktualisierung in Echtzeit. Diese Transparenz stärkt die Zusammenarbeit und ermöglicht eine fundierte Entscheidungsfindung.

Wie funktioniert EDI?

EDI funktioniert, indem Geschäftsdokumente in ein standardisiertes Format übersetzt werden, das von Computern gelesen werden kann. Dies sind die wichtigsten Schritte des EDI-Prozesses:

  • Vorbereitung der Dokumente: Aufbereitung der Geschäftsdokumente wie Bestellungen oder Rechnungen in einem Standardformat.
  • Übersetzung der Dokumente: Verwendung von EDI-Software zur Übersetzung der Dokumente in ein standardisiertes EDI-Format.
  • Übertragung der Dokumente: Versenden der übersetzten Dokumente über ein sicheres Netzwerk an den Handelspartner.
  • Empfang und Verarbeitung der Belege: Der Handelspartner empfängt die EDI-Dokumente, übersetzt sie zurück in ein lesbares Format und verarbeitet sie in seinem eigenen System.

EDI in unterschiedlichen Industrien

EDI wird in zahlreichen Branchen eingesetzt, um die Effizienz und Genauigkeit von Geschäftsprozessen zu verbessern. Hier sind einige Beispiele für den Einsatz von EDI in verschiedenen Industrien:

  • Einzelhandel: Im Einzelhandel hilft EDI bei der Verwaltung der komplexen Lieferkette. Es automatisiert den Austausch von Bestellungen, Lieferavisen und Rechnungen zwischen Einzelhändlern und Lieferanten. Dies führt zu einem schnelleren Lagerumschlag, einer besseren Auftragsgenauigkeit und einer höheren Kundenzufriedenheit.
  • Gesundheitswesen: Im Gesundheitswesen wird EDI für den Austausch von medizinischen Ansprüchen, Patientendaten und Versicherungsinformationen verwendet. Dies verbessert die Datengenauigkeit, verkürzt die Bearbeitungszeit von Ansprüchen und gewährleistet eine bessere Patientenversorgung durch rechtzeitigen und genauen Informationsaustausch.
  • Fertigung: In der Fertigungsindustrie trägt EDI zur Rationalisierung von Prozessen wie Einkauf, Produktionsplanung und Logistik bei. Es ermöglicht einen nahtlosen Datenaustausch zwischen Herstellern, Zulieferern und Logistikpartnern, was zu höherer Effizienz, geringeren Kosten und kürzeren Durchlaufzeiten führt.
  • Logistik und Transport: In der Logistikbranche ermöglicht EDI den elektronischen Austausch von Transportdokumenten wie Frachtbriefen, Zollerklärungen und Lieferavisen. Dies beschleunigt die Bearbeitungszeit, reduziert den Papierkram und verbessert die Rückverfolgbarkeit der Sendungen.
  • Finanzdienstleistungen: Bei Finanzdienstleistungen wird EDI für den elektronischen Austausch von Finanzdokumenten wie Zahlungsanweisungen, Kontoauszügen und Berichten verwendet. Dies erhöht die Geschwindigkeit und Genauigkeit von Finanztransaktionen und verringert das Fehlerrisiko.

Brauchen Sie E-Rechnungen zusammen mit EDI?

Grundsätzlich ist eine elektronische Rechnung eine Rechnung, die der Norm EN 16931 entspricht. In Punkt „2.3.3 Andere E-Rechnungsformate” des BMF-Schreibens geht es darum, dass Rechnungsempfänger und -steller sich auf ein strukturiertes Format der Rechnung einigen können, das von der Norm EN 16931 abweicht. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist, dass das abgestimmte Format die korrekte und vollständige Extraktion der nach dem UStG erforderlichen Daten in das Format der EN 16931 oder ein mit dieser interoperables Format ermöglicht. Unter diesen Bedingungen gelten EDI-Rechnungen also bis zur letzten Übergangsphase Anfang 2028 als E-Rechnungen.

Wenn Sie mehr über EDI und E-Rechnungsstellung erfahren möchten, kontaktieren Sie uns hier.

 

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Managed Versus Full-Service EDI https://www.spscommerce.com/de/blog/managed-versus-full-service-edi/ Mon, 28 Jul 2025 13:01:43 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=750526 In der modernen Geschäftswelt ist eine effiziente Kommunikation zwischen Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Eine gängige Methode zur Rationalisierung dieser Kommunikation ist der elektronische Datenaustausch (EDI). EDI ermöglicht es Unternehmen, Standardgeschäftsdokumente wie Bestellungen und Rechnungen elektronisch auszutauschen. Wenn sich ein Unternehmen für die Einführung von EDI entscheidet, steht es jedoch vor einer wichtigen Entscheidung: Entscheidet es sich für Managed EDI oder Full-Service-EDI? In diesem Blog gehen wir auf die Unterschiede und die Vorteile beider Optionen ein.

Was ist Managed EDI?

Managed EDI ist ein Modell, bei dem ein externer Dienstleister für die Verwaltung einiger Ihrer EDI-Aktivitäten zuständig ist. Das bedeutet, dass Sie nicht alles selbst machen müssen, aber dennoch ein gewisses Maß an Beteiligung beibehalten. Die Unterstützung durch den Dienstanbieter kann Folgendes umfassen:

  • Konfiguration und Einstellungen: Unterstützung bei der Ersteinrichtung und Konfiguration des EDI-Systems, zugeschnitten auf Ihre Geschäftsprozesse.
  • Überwachung und Wartung: Aktive Überwachung der EDI-Transaktionen mit Unterstützung bei Störungen oder Fehlern.
  • Unterstützung und Aktualisierungen: Technische Unterstützung und regelmäßige Updates, um das System sicher und aktuell zu halten.

Was ist Full-Service-EDI?

Full-Service-EDI geht noch einen Schritt weiter als Managed EDI. Bei diesem Ansatz übernimmt ein externer Dienstleister die volle Verantwortung für alle Ihre EDI-Aktivitäten. Das bedeutet, dass Sie von der Technologie bis zur Kommunikation mit den Handelspartnern völlig entlastet werden. Eine Full-Service-EDI-Lösung besteht aus sieben miteinander verknüpften Komponenten, die einen reibungslosen, sicheren und effizienten Datenaustausch gewährleisten.

1. Technologie

Die Technologie ist die Grundlage jeder Full-Service-EDI-Lösung. Dazu gehören die Software, Hardware und Infrastruktur, die für die Verarbeitung von EDI-Transaktionen erforderlich sind. Dank der fortschrittlichen Systeme profitieren Sie von:

  • Verlässlichkeit: Stabile Leistung und minimale Ausfallzeiten.
  • Skalierbarkeit: Wächst mühelos mit Ihrem Unternehmen und der Anzahl der Handelspartner.
  • Sicherheit: Starke Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz sensibler Daten.

2. Fachwissen über Handelspartner

Eine erfolgreiche EDI-Implementierung hängt vom effektiven Management Ihrer Handelspartner ab. Full-Service-Anbieter bieten in diesem Bereich fundierte Fachkenntnisse, darunter:

  • Partner-Anbindung: Schnelle und effiziente Einbindung neuer Handelspartner.
  • Complaince: Sicherstellung, dass alle EDI-Nachrichten den spezifischen Anforderungen und Standards der einzelnen Handelspartner entsprechen.

3. Entwurf und Konfiguration

Darüber hinaus ist die Konzeption und Konfiguration der Lösung auf der Grundlage der spezifischen Anforderungen eines Unternehmens ein wesentlicher Bestandteil von Full-Service-EDI. Dies beinhaltet:

  • Anpassung: Anpassung der EDI-Workflows und -Prozesse zur Integration in Ihre bestehenden Systeme.
  • Optimierung: Ermittlung der effizientesten Wege zum Senden und Empfangen von Daten.

4. Kommunikation mit den Handelspartnern

Die Kommunikation mit den Handelspartnern ist für den reibungslosen Betrieb von EDI unerlässlich. Full-Service-EDI-Lösungen bieten:

  • Automatisierte Nachrichten: Automatisiertes Senden und Empfangen von EDI-Nachrichten, um menschliche Fehler zu minimieren.
  • Aktualisierungen in Echtzeit: Sofortige Benachrichtigungen und Aktualisierungen über den Status von EDI-Transaktionen.

5. Testen und Einführen

Bevor Ihre EDI-Lösung in Betrieb geht, sind gründliche Tests und eine gut geplante Einführung unerlässlich. Dazu gehören:

  • Testszenarien: Gründliche Tests, um sicherzustellen, dass alle EDI-Transaktionen korrekt und fehlerfrei verarbeitet werden.
  • Go-Live-Unterstützung: Live-Support zur schnellen Behebung von Problemen.

6. Proaktive Überwachung und Analyse

Ein wesentlicher Vorteil von Full-Service EDI ist die proaktive Überwachung und Analyse Ihrer EDI-Aktivitäten. Dies gewährleistet:

  • Überwachung in Echtzeit: Durch die kontinuierliche Überwachung können eventuelle Probleme sofort erkannt und schnell behoben werden.
  • Analyse und Berichterstattung: Regelmäßige Berichte und eingehende Analysen bieten wertvolle Einblicke in die Leistung und Optimierungsmöglichkeiten Ihrer EDI-Umgebung.

7. Fortgesetzter Zugang zu Ressourcen

Die Unterstützung geht auch nach der Implementierung weiter. Full-Service-EDI-Dienstleister bieten kontinuierlichen Zugang zu Wissen und Ressourcen, damit Ihr Unternehmen weiterhin optimal arbeiten kann. Dies beinhaltet:

  • Kundenbetreuung: 24/7-Support bei Fragen, Zwischenfällen oder technischen Problemen.
  • Schulung und Weiterbildung: Regelmäßige Schulungen und Aktualisierungen, um Ihr Team mit den neuesten EDI-Entwicklungen und bewährten Verfahren vertraut zu machen.

Vergleich von Managed und Full-Service-EDI

Nachdem nun klar ist, was Managed und Full-Service-EDI bedeuten, gehen wir auf die wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Optionen ein. Wir vergleichen die Kosten, die Kontrolle und die Flexibilität sowie den Umfang des Supports und der Fachkenntnisse, damit Sie entscheiden können, welcher Ansatz am besten zu den Anforderungen Ihres Unternehmens passt.
Kosten

Managed EDI kann auf den ersten Blick wirtschaftlicher erscheinen, da Sie nur für bestimmte Dienstleistungen zahlen, wenn diese benötigt werden. Full-Service-EDI erfordert eine höhere Investition, aber im Gegenzug erhalten Sie eine Gesamtlösung mit proaktivem Support, geringerem Fehlerrisiko und mehr Zeitersparnis – was sich auf lange Sicht oft in höherer Effizienz und niedrigeren Betriebskosten niederschlägt.
Kontrolle und Flexibilität

Managed EDI bietet mehr direkte Kontrolle, da nur Teile Ihrer EDI-Prozesse ausgelagert werden. Mit Full-Service-EDI nimmt Ihnen ein erfahrener Partner den gesamten Prozess ab. Das bedeutet weniger Sorgen, weniger interne Arbeitsbelastung und mehr Raum, um sich auf Ihr Kerngeschäft zu konzentrieren – während Sie sich auf eine zuverlässige und flexible EDI-Lösung verlassen.
Unterstützung und Fachwissen

Managed EDI erfordert ein gewisses internes Wissen, da Sie für bestimmte Prozesse selbst verantwortlich bleiben. Full-Service-EDI hingegen bietet kontinuierliche Unterstützung durch Spezialisten, so dass Sie von umfangreichem Fachwissen profitieren können, ohne es selbst vorhalten zu müssen. Dies ist ideal für Unternehmen, die entlastet werden und sich einer professionellen Abwicklung sicher sein wollen.

Was passt zu Ihrem Unternehmen?

Ganz gleich, ob Sie sich für Managed oder Full-Service-EDI entscheiden, das Wichtigste ist, dass Sie eine Lösung wählen, die dem Umfang, der Komplexität und den Anforderungen Ihres Unternehmens entspricht. Bei SPS Commerce denken wir gerne mit Ihnen mit, um den am besten geeigneten Ansatz zu finden. Mit unseren fortschrittlichen EDI-Lösungen helfen wir Ihrem Unternehmen, effizienter zu arbeiten und weiter zu wachsen. Wenn Sie weitere Informationen wünschen, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

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Sparen Sie viel Geld mit Auftragsautomatisierung https://www.spscommerce.com/de/blog/sparen-sie-viel-geld-mit-auftragsautomatisierung/ Mon, 21 Jul 2025 09:02:02 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=748444 Jeder manuell bearbeitete Auftrag kostet Ihr Unternehmen Geld – nicht nur in Form von Arbeitszeit, sondern auch in Form von verpassten Gelegenheiten und Bestandsverlusten, die zu Reibungsverlusten in den Lieferantenbeziehungen führen. Wenn Sie diese Prozesse automatisieren, werden diese Kosten zu Einsparungen, die sich direkt auf Ihr Endergebnis auswirken.

Aber was sind die tatsächlichen Kosteneinsparungen, von denen wir hier sprechen?

Unserer Erfahrung nach stellen die Kosteneinsparungen bei der automatisierten Auftragsabwicklung für viele Unternehmen ein Potenzial in Höhe von mehreren Millionen Dollar dar. Während Ihre Konkurrenten vielleicht noch Ressourcen für manuelle Prozesse verbrauchen, verschafft Ihnen die Automatisierung den operativen Vorteil, diese Einsparungen in Wachstum, bessere Preise oder verbesserten Kundenservice zu investieren.

Bessere Transparenz durch schnelleren Datenfluss

Das Ersetzen manueller Bestellvorgänge durch eine automatisierte EDI-Lösung ermöglicht einen schnelleren Datenfluss, so dass Sie Probleme bei der Bestellung früher erkennen können.

Durch die Automatisierung von Bestellungen bei Ihren Lieferanten wissen Sie:

  • ob Ihre Bestellung eingegangen ist
  • ob der Lieferant sie erfüllen kann (vollständig, teilweise oder gar nicht)
  • ob es Probleme mit den Bestelldetails gibt
  • wann die Sendung auf dem Weg zu Ihrem Dock oder Kunden ist

Der Einblick in jeden dieser Berührungspunkte mit der Bestellung ist entscheidend. Rechtzeitige und genaue Informationen sind entscheidend dafür, dass Ihre Lieferkette so funktioniert, wie sie sollte.

Reduzieren Sie Ihren Bestand mit Auftragsautomatisierung

Eine der schnellsten Möglichkeiten, den Auftragsverwaltungsprozess zu entschlacken, ist eine bessere Bestandsverwaltung. Wenn Sie wissen, welche Artikel eingehen und wie sie sich verkaufen, brauchen Sie nicht so viel Bestand zu haben.

Ihre Einsparungen ergeben sich aus:

  • Verkürzung der Auftragsvorlaufzeiten.
  • Erhöhung der Abfüllraten.
  • Verringerung überschüssiger Sicherheitsvorräte im Laden und im Lager.
  • Konsistente Vorratshaltung.

Stärkung der Mitarbeiter durch Reduzierung manueller Prozesse

Wenn Sie manuelle Aufgaben abschaffen und durch eine automatisierte Lösung ersetzen, können sich Ihre Mitarbeiter auf wichtigere Prioritäten konzentrieren.

Die Automatisierung wirkt sich auf die Teams in den Bereichen Wareneingang, Planung, Versand, Kundendienst, Vertrieb und Kreditorenbuchhaltung aus, die dadurch wieder mehr Zeit für das Unternehmenswachstum haben.

Ihre Einsparungen:

  • Beschleunigen Sie den Wareneingangsprozess, indem Sie genau wissen, wann eine Lieferung zu erwarten ist und was geliefert wird
  • Reduzieren Sie den Zeitaufwand der Mitarbeiter für die Verwaltung von Bestellungen um bis zu 20 % durch das Management von Bestellausnahmen
  • Minimieren Sie Kundendienstanfragen zum Bestellstatus (bei Streckengeschäften)
  • Reduzieren Sie die Anzahl der Kontaktpunkte mit Lieferanten

Optimieren Sie Open-to-Buy-Budgets

Jedes Mal, wenn Mittel für offene Bestellungen in Aufträgen gebunden sind, die nie (oder nur teilweise) erfüllt werden, ist dies eine verpasste Gelegenheit. Da das Geld gebunden ist, können die Einkäufer es nicht nutzen, um ihre Kategorie zu erweitern oder bei neuen Lieferanten zu bestellen, was zu Umsatzeinbußen führt. Und wenn die Füllraten sinken, riskieren Sie leere Regale und unzufriedene Kunden.

Mit optimierten Open-to-Buy-Budgets können Sie:

  • jedes Jahr Geld für ungenutzte Open-to-Buy-Budgets zurückgewinnen
  • die Kundenzufriedenheit durch die Reduzierung von Out-of-Stocks erhöhen

Höhere Rechnungsgenauigkeit

Der automatisierte Datenaustausch ermöglicht es Einzelhändlern und Großhändlern, Auftragsdetails wie Preisgestaltung, Genauigkeit der Artikelnummer, Lieferdatum und sogar einige Einblicke wie die potenzielle Füllrate zu bestätigen, bevor der Auftrag eingeht.

Das spart dem Buchhaltungsteam Zeit und vermeidet fehlerhafte Zahlungen. Während eine Lieferantenrechnung elektronisch den Kreditorenprozess durchläuft, können Sie automatisch überprüfen, ob die Rechnungsinformationen korrekt und genehmigt sind.

Das Ergebnis: Zeitersparnis für die Mitarbeiter durch effiziente Planung und rechtzeitige Zahlung der Rechnungen.

Lieferanten in die Pflicht nehmen

Sie möchten nicht im Unklaren darüber gelassen werden, ob Ihre Zulieferer ihre Aufgabe erfüllen. Damit die Produkte in Bewegung bleiben und die Kunden zufrieden sind, müssen die Füllraten hoch bleiben, und die Liefertermine dürfen nicht variieren.

Lösungen wie die SPS Commerce Supply Chain Performance Suite helfen Ihnen, proaktiv zu handeln und produktiver mit Ihren Lieferanten zusammenzuarbeiten.

Wenn Sie Leistungskennzahlen erfassen und beachten, können Einzelhändler ein gutes Verständnis dafür gewinnen, welche Lieferanten solide, kooperative Partner sind und welche weniger zuverlässig sind und Aufmerksamkeit benötigen. Zu den wichtigsten Kennzahlen, die Sie verfolgen sollten, gehören:

  • On-Time and In-Full (OTIF) – Der Prozentsatz der vollständigen Bestellungen, die rechtzeitig geliefert werden
  • Fill Rates – Wie oft Lieferanten Ihre gesamte Bestellung in einer Lieferung erfüllen
  • Lead Times – Konsistenz der Lieferzeiten von der Bestellung bis zum Erhalt

Oft reicht schon das Wissen, dass eine Einkaufsorganisation diese Zahlen sorgfältig beobachtet, um die Ausfüllraten und den Versand zu verbessern, was dem Einzelhändler Zeit, Geld und Kopfschmerzen erspart.

Die Einsparungen? Mittelständische Einzelhändler, die die Vorteile der Automatisierung durch unsere Supply Chain Performance Suite nutzen, konnten bis zu:

  • 5 % Umsatzsteigerung
  • 10 % geringere Betriebskosten
  • 3 % höhere Gewinnspanne

Lieferkettenleistung steigern, höhere Gewinne erzielen

Wenn Sie in die Automatisierung von Handelspartnerdaten investieren, zahlt sich das nicht nur in Dollar und Cent aus, sondern auch durch den Aufbau transparenterer, proaktiverer Beziehungen zu Handelspartnern. Mit der richtigen Technologie können Sie Ihre Lieferkette umgestalten, Ihr Wachstum skalieren und die Früchte jeden Tag ernten.

Gibt es in Ihren Prozessen noch Verbesserungspotenzial? Machen Sie unseren Supply Chain Health Vitals Checkup mit fünf Fragen und erhalten Sie sofortige Ergebnisse, Ressourcen und vieles mehr, oder wenden Sie sich noch heute an unser Team für ein persönliches Gespräch.

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Klarer Durchblick in einem komplexen Markt https://www.spscommerce.com/de/blog/klarer-durchblick-in-einem-komplexen-markt/ Mon, 14 Jul 2025 09:33:45 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=748442 Ihr neuestes Lippenset ist bei Flaconi ein Renner, aber bei Rossman stagniert es. Ihre Urlaubspalette war in Niedersachsen innerhalb von zwei Tagen ausverkauft, aber in Saarland hat sie sich überhaupt nicht verkauft. Ihre nächste Produkteinführung? Steckt immer noch im Zoll fest.

Willkommen in der Schönheitsindustrie des Jahres 2025, in der sich Trends schneller entwickeln, Werbeaktionen rund um die Uhr laufen und der Spielraum für Fehler kleiner denn je ist. Zollverschiebungen, Lieferverzögerungen und virale Medienmomente, die eine sofortige und ungeplante Nachfrage erzeugen, machen es fast unmöglich, im Voraus zu planen. Aus diesem Grund sind so viele Kosmetikmarken auf der Suche nach maßgeschneiderten und datengestützten Lösungen.

Denn wenn man sich in der Komplexität zurechtfindet, ist Klarheit ein großer Vorteil.

Warum Sichtbarkeit mehr denn je wichtig ist

In einer dynamischen Kategorie wie der Schönheitspflege ist es von entscheidender Bedeutung, zu verstehen, was funktioniert und wo es funktioniert. Ganz gleich, ob Sie eine Produkteinführung bewerten, auf eine Verzögerung in der Lieferkette reagieren oder die saisonale Leistung überprüfen – klare, aktuelle Daten machen es einfacher, die richtigen nächsten Schritte zu unternehmen.

Ohne diese Transparenz verlassen sich Teams bei ihren Entscheidungen oft auf unvollständige Berichte oder gelegentlich auch nur auf ihren Instinkt. Das liegt nicht an mangelnder Anstrengung. Es ist einfach schwer, den Überblick zu behalten, wenn die benötigten Informationen über verschiedene Systeme verstreut oder in Tabellenkalkulationen vergraben sind.

Marken stellen fest, dass ihre Teams besser arbeiten, wenn ihre Daten besser zugänglich und aufeinander abgestimmt sind.

Mehr vernetzte Daten = bessere Entscheidungen auf jeder Ebene

Wenn Analysten, Planer und Entscheidungsträger mit denselben präzisen Informationen arbeiten, laufen die Dinge in der Regel reibungsloser.

Bedarfsplaner können schnell auf virale Trends reagieren und Lieferengpässe vermeiden.
Vertriebsteams können mit Daten darüber, welche Artikel die Gewinnspanne erhöhen und welche nicht, in die Besprechungen mit den Einkäufern gehen.
Führungsteams können Veränderungen auf dem Markt oder im Kundenverhalten erkennen und sich anpassen, bevor es die Konkurrenz tut.

Diese Art der Abstimmung verbessert nicht nur die Abläufe. Sie gibt den Teams das Gefühl, die Kontrolle zu haben, selbst in einem unberechenbaren Markt.

Bessere Daten helfen Kosmetikmarken, mit Zuversicht voranzukommen

Die Auswertung von Einzelhandelsdaten mag nicht glamourös sein, aber in der Kosmetikbranche ist sie unerlässlich. Die gute Nachricht? Es wird immer leichter, dies zu erreichen.

Mit den richtigen Tools und Prozessen finden immer mehr Kosmetikmarken Wege, das Rauschen der Daten zu durchbrechen, aussagekräftige Erkenntnisse zu gewinnen und proaktive Entscheidungen zu treffen.

Marken, die derzeit eine überdurchschnittliche Leistung erzielen, haben etwas gemeinsam: Sie wissen auf jeder Ebene, was in ihrem Unternehmen passiert. Sie überwachen die Leistung auf SKU-Ebene nach Region. Sie passen Einführungspläne auf der Grundlage von Echtzeit-Verkaufszahlen an. Sie erscheinen zu Kundenbesprechungen mit Daten, die eine klare Geschichte erzählen.

Diese Marken haben nicht nur ein Analysetool hinzugefügt. Sie haben sich eine Kultur der Sichtbarkeit zu eigen gemacht, die ihre Planung, Reaktion und ihr Wachstum verändert.

Sind Sie bereit, sich um die Daten Ihrer Marke zu kümmern? Erfahren Sie, wie SPS Analytics Kosmetikherstellern hilft, Datenchaos in Klarheit zu verwandeln. Laden Sie unsere Kurzübersicht herunter oder vereinbaren Sie einen Termin für eine Demo.

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Die Kosten der Ineffizienz: Wie isolierte Daten in der Lebensmittelversorgungskette Sie zurückhalten https://www.spscommerce.com/de/blog/die-kosten-der-ineffizienz/ Mon, 07 Jul 2025 09:04:41 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=748435 Der Weg vom Bauernhof bis auf den Tisch ist komplex. Die Probleme in der Lebensmittelversorgungskette reichen von Witterungseinflüssen und Zollbeschränkungen über die Spezialisierung der Produktionsanlagen bis hin zu Lagerung und Transport verderblicher Waren. Auf jeder Stufe des Prozesses erhöhen Ineffizienzen oder schlechte Informationsflüsse das Risiko kostspieliger Verzögerungen und behindern die Einhaltung von Vorschriften.

Die Herausforderungen vervielfachen sich, wenn wichtige Informationen in der gesamten Lieferkette isoliert sind.

Erfolgreiche Marken verbessern den Informationsfluss mit modernen Technologielösungen, um Abläufe zu rationalisieren, die Effizienz zu maximieren und skalierbares Wachstum und Compliance zu unterstützen.

Warum sind Informationssilos für Lieferketten problematisch?

Wenn Informationen zwischen Zulieferern oder Abteilungen eingeschränkt sind, führt dies zu erheblichen Problemen, unter anderem:

  • Ineffiziente Abläufe: Manuelle Prozesse (wie die dezentrale Auftragsverwaltung über verschiedene Kanäle, die eine manuelle Dateneingabe erfordern, oder Systemintegrationen, die nicht auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sind) sind sowohl zeitaufwändig als auch fehleranfällig. Veraltete Praktiken erschweren es den Anbietern, ihr Angebot zu erweitern oder sich schnell an die veränderte Verbrauchernachfrage anzupassen.
  • Schlechter Datenfluss: Begrenzte Sichtbarkeit von Lagerbeständen, Produktbewegungen und Nachfrageprognosen blockiert proaktive Entscheidungen. Wenn es keinen zeitnahen Datenfluss zwischen den Systemen gibt, haben Lieferanten Schwierigkeiten, fundierte Entscheidungen über Produktion und Vertrieb zu treffen.
  • Kostspielige Verzögerungen: Versandfehler, Bestandsengpässe und Kommunikationspannen können zu Verzögerungen führen, die sich auf die Produktqualität, die Frische der Lebensmittel und die Kundenzufriedenheit auswirken. Dies kann nicht nur zu Umsatzeinbußen führen, sondern auch den Ruf der Marke schädigen.
  • Herausforderungen bei der Einhaltung von Vorschriften: Verzögerungen bei der Erfüllung der Anforderungen von Handelspartnern – oder bei der Anpassung an Änderungen – können zu Umsatzeinbußen führen und Beziehungen schädigen. Darüber hinaus erfordert die rasche Einhaltung von Rückrufbestimmungen eine durchgängige Transparenz in Ihrer Lieferkette.
    Finanzielle Auswirkungen: Durch isolierte Lieferketten verlieren Sie Geld. Veraltete Praktiken, verschwendete Ressourcen und verpasste Chancen erhöhen die Betriebskosten und verringern die Rentabilität.

Wie kann Technologie die Effizienz der Lieferkette stärken?

Moderne Technologielösungen unterstützen eine nahtlose, effiziente Lieferkette. Upgrades bieten wichtige Vorteile, darunter:

  • Prozessautomatisierung: Eine automatisierte Lösung wie SPS Commerce Fulfillment rationalisiert die Auftragsabwicklung, reduziert menschliche Fehler, unterstützt das Geschäftswachstum und verbessert die Kundenzufriedenheit. Sie steigert außerdem die Effizienz durch nahtlose Integration in Ihr ERP und kann an Ihre individuellen Geschäftsanforderungen angepasst werden.
  • Verbesserte Zusammenarbeit: Produktdatenlösungen wie SPS Assortment helfen Ihnen, mit den Anforderungen Ihrer Handelspartner Schritt zu halten und Ihre Informationen zu aktualisieren, ohne dass Sie Änderungen von Hand nachverfolgen und ausführen müssen.  Sie sind in der Lage, die von Handelspartnern und Verbrauchern erwarteten Produktdetails bereitzustellen, ohne den Aufwand manueller Prozesse.
  • Verbesserter Datenfluss: Wenn Sie Ihre Daten zentralisieren, können Sie Prozesse skalieren, um mit größeren Datenmengen zwischen mehr Benutzern zu arbeiten und mehr Arten von Analysen zu ermöglichen. Zeitnahe, genaue Daten führen auch zu besseren Prognosen, Bestandsmanagement und Entscheidungsfindung.

Warum Rückverfolgbarkeit für Lebensmittel-Lieferketten wichtig ist

Auch wenn sich der Stichtag für die Einhaltung des FSMA 204 bis 2028 verzögert, ist die Rückverfolgbarkeit in der Lebensmittelbranche immer ein wichtiges Thema. Sie ist unerlässlich für die Einhaltung von Vorschriften, die Lebensmittelsicherheit und die Qualitätskontrolle. Technologielösungen ermöglichen die Rückverfolgbarkeit durch:

  • Datenverfolgung: Automatisierungstools ermöglichen eine genaue Verfolgung von Bestellungen, Lieferungen und Beständen. Wenn alle Beteiligten Zugang zu zuverlässigen Daten haben, werden Risiken reduziert und die Verantwortlichkeit erhöht. Für eine optimale Transparenz bei der Vorbereitung auf einen Rückruf sollten Sie nach Lösungen suchen, die die Datenerfassung vereinfachen und die Rückverfolgbarkeitsprozesse standardisieren.
  • Rasche Reaktion: Marken, die der Rückverfolgbarkeit Priorität einräumen, können die Ursache von Qualitätsproblemen schnell ermitteln, Rückrufe effizient verwalten und das Vertrauen der Verbraucher stärken. Unternehmen können die Rückrufbereitschaft mit Technologien verbessern, die eine genaue Dokumentation unterstützen.
  • Sichere Aufbewahrung von Unterlagen: Die Blockchain-Technologie kann für Transparenz und Rückverfolgbarkeit in der gesamten Lieferkette sorgen, indem sie unveränderliche Aufzeichnungen über jede Transaktion erstellt.

Was ist die richtige Supply-Chain-Technologie für Ihr Unternehmen?

Auch wenn Ihr künftiger Erfolg von der Einführung neuer Technologien abhängt, ist es wichtig, die richtige Technologie auszuwählen, die Ihrem Unternehmen einen Mehrwert bietet. Folgende Faktoren sind zu berücksichtigen:

  • Skalierbarkeit: Kann die Lösung mit Ihrem Unternehmen wachsen?  Eine zukunftssichere Lieferkette erfordert eine Technologie, die skalierbar ist und Ihre Anforderungen erfüllt, wenn Sie wachsen und sich weiterentwickeln.
  • Leichte Integration: Lässt sich die Technologie problemlos in Ihre bestehenden Systeme integrieren? Vereinfachen Sie den Aktualisierungsprozess mit Lösungen, die sich nahtlos in Ihre aktuelle Technologie einbinden lassen, z. B. in ERP-, Buchhaltungs- oder Inventarsysteme, und die Ihnen bei der Implementierung fachkundige Unterstützung bieten.
  • Rentabilität: Führt Ihre Investition zu mehr Effizienz und geringeren Kosten? Erfolgreiche Marken haben festgestellt, dass Automatisierungstools messbare Einsparungen und Leistungsverbesserungen bringen.
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Einzelhandel steht nicht vor Lagerproblem, sondern vor Informationsdefizit https://www.spscommerce.com/de/blog/einzelhandel-steht-nicht-vor-lagerproblem-sondern-vor-informationsdefizit/ Mon, 16 Jun 2025 08:33:50 +0000 https://www.spscommerce.com/?p=738965 In den letzten Jahren haben Einzelhändler immer wieder mit leeren Regalen, Lieferverzögerungen und unzufriedenen Kunden zu kämpfen. Die Ursache? Nicht unbedingt ein Mangel an Produkten, sondern ein Mangel an Transparenz und Kontrolle über die Lieferkette. Und zwar vor allem in dem Teil der Kette, auf den die Einzelhändler am wenigsten Einfluss haben: die Lieferanten.

Kluft zwischen Kundenerwartungen und betrieblicher Realität

Der moderne Verbraucher erwartet sofortige Verfügbarkeit, fehlerfreie Lieferungen und Aktualisierungen in Echtzeit. Doch während der Einzelhandel an der Front zunehmend digitaler und kundenorientierter wird, steckt das Backend des Betriebs oft in Excel-Listen, E-Mails und veralteten Systemen fest. Die Auftragsverwaltung ist starr, die Bestandsverwaltung basiert auf Annahmen, und das Kundenerlebnis leidet letztlich unter diesem blinden Fleck.

Die Wurzel des Problems: fragmentierte Informationen

Viele Einzelhändler verfügen über moderne ERP- oder WMS-Systeme, aber diese Systeme sind oft nicht oder nur teilweise mit denen der Lieferanten integriert. Dies führt zu Unstimmigkeiten im Bestellprozess. Lagerbestände, die „auf dem Papier“ verfügbar sind, erweisen sich in der Praxis als verspätet, beschädigt oder anderweitig reserviert. Bestellungen werden falsch eingeschätzt oder zu spät angepasst, und der Kunde muss sich mit Lieferrückständen oder falschen Lieferzeiten herumschlagen.

Die Lösung liegt in der Digitalisierung mit den Lieferanten

Es ist an der Zeit, die Digitalisierung der Lieferkette nicht nur in den eigenen vier Wänden zu organisieren, sondern sie auch auf die Lieferanten auszuweiten. Durch EDI-Integrationen oder Plattformen für die Zusammenarbeit in der Lieferkette können Einzelhändler ihre Lieferanten in Echtzeit in den Bestellprozess einbeziehen. Bedenken Sie:

  • Bestandsaktualisierungen in Echtzeit von den Lieferanten in Ihrem eigenen System
  • Automatische Auftragsbestätigungen und Lieferprognosen
  • Track & Trace von Sendungen ab dem Zeitpunkt der Produktion
  • Digitale Leistungsüberwachung von Lieferanten

Diese Formen der Integration bieten nicht nur mehr Kontrolle, sondern auch einen proaktiveren Ansatz: Abweichungen werden frühzeitig erkannt, so dass schneller gehandelt werden kann.

Ergebnis: ein besseres Kundenerlebnis und effizientere Abläufe

Durch die Digitalisierung auf der Lieferantenseite erhöhen Einzelhändler nicht nur die Lieferzuverlässigkeit, sondern reduzieren auch Ausfallkosten, Retouren und Überbestände. Außerdem können Zusagen an Kunden auf tatsächlichen Daten statt auf Schätzungen beruhen. Und das macht in einem Markt, in dem das Kundenerlebnis zum Wettbewerbsvorteil geworden ist, den Unterschied aus.

Schlussfolgerung

Einzelhändler, die wirklich kundenorientiert arbeiten wollen, müssen nicht nur in den vorderen Bereich, sondern auch in den hinteren Bereich ihrer Abläufe investieren – und zwar vor allem dort, wo es derzeit am wenigsten sichtbar ist: beim Lieferanten. Die Digitalisierung der Lieferkette macht nicht an der Eingangstür halt. Nur wenn wir die gesamte Kette digital vernetzen, können wir von einem zukunftssicheren Einzelhandel sprechen.

 

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